NIGGBUS fährt elektrisch – mit starken Impulsen von illwerke vkw

in
E-Mobilität

Als die NIGGBUS GmbH in Rankweil den Entschluss fasste, ihren Fuhrpark auf Elektrobusse umzustellen, war das Betriebsgelände an der Churer Straße 35 noch „komplett ohne Lademöglichkeiten, weder für Pkw noch für Busse“, erinnert sich Geschäftsführer Gerhard Pertoll. Motiviert durch regulatorische Vorgaben zur Fahrzeugbeschaffung und den Wunsch, den Betrieb technisch weiterzuentwickeln, setzte das Unternehmen klare Ziele: der schrittweise Ausbau des E-Bus-Betriebs und leisere Fahrzeuge im städtischen Bereich.

Planungssicherheit dank vkw vlotte

Für die Umsetzung holte sich NIGGBUS die Expertise von vkw vlotte. Gemeinsam wurde ein modularer CCS-Ladepark entwickelt, der aktuell zehn Ladepunkte für Elektrobusse bietet und im Endausbau 30 Plätze umfasst. Gleichzeitig installierte vkw vlotte sechs 22-kW-Wallboxen für Mitarbeitende. „Die Erfahrung der vkw vlotte in der Planung von Ladeparks war für uns entscheidend“, betont Pertoll.

Trotz erheblichem baulichem Aufwand verlief die Umsetzung planmäßig. Ein abgestimmtes Park- und Ladekonzept sorgt dafür, dass Fahrzeuge dem passenden Ladeplatz zugewiesen werden können. Offene Punkte wie die Vorkonditionierung der Busse und die Optimierung des Supportprozesses werden aktuell gemeinsam weiterentwickelt.

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Fakten zum Projekt

Gesamtleistung des Ladeverbunds

1000kW, 2xstk LE 200kW erweiterbar auf 400kW

Leistung pro Ladepunkt

160kW

Verbauter Trafo

1000kW

Skalierbarkeit der Ladepunkte

16

Verfügbares Lastmanagement

chargeye

Fahrplanbasiertes Lademanagement und Vorkonditionierung

Erste Erfahrungen im Betrieb

Bereits fünf Elektrobusse sind im Linienbetrieb unterwegs; bis Jahresende werden es zehn sein. Die Fahrzeuge ersetzen schrittweise konventionelle Busse im täglichen Einsatz. Auch das Fahrpersonal zieht mit: „Selbst anfängliche Skeptiker sind heute überzeugt – die Busse sind leise, vibrationsarm und angenehm zu fahren“, berichtet Pertoll. Für das Office-Team bedeutet die neue Technik zusätzlichen Planungs- und Supportaufwand, doch die positiven Rückmeldungen der Fahrgäste bestätigen den eingeschlagenen Weg.