Nahwärme Hard

Im Rahmen des Projekts Nahwärme Hard 2.0 entsteht auf dem Gelände der ARA Hofsteig eine moderne Energiezentrale, die die Erzeugung, Speicherung und Verteilung der Wärme übernimmt. Die neue Energiezentrale ist leistungsfähig und auf einen verlässlichen Betrieb ausgelegt und steht damit im Einklang mit der Wärmestrategie der illwerke vkw AG.

Nahwärme von vkw: Ihre Vorteile

Entscheiden Sie sich für gemütliche Wärme und Warmwasser per Nahwärme von vkw.

  • Nahwärme kurz erklärt

    Nahwärme wird zentral erzeugt und über ein Leitungsnetz zu den angeschlossenen Gebäuden geliefert. Je nach Standort kommen dafür unterschiedliche Energieträger und auch industrielle Abwärme zum Einsatz.

  • Nahwärme ist zuverlässig

    Bei Nahwärme wird Ihr Haus zuverlässig mit Wärme versorgt. Es bedarf keiner weiteren Investitionen, Wartungen oder Kaminkehrer:innenaufträge.

  • Ein Umstieg ist einfach

    Der Anschluss ans Nahwärmenetz ist schnell erledigt, bestehende Heizkörper und Leitungen können häufig einfach weitergenutzt werden.

Nahwärme in Hard: Versorgungsgebiet

Machen Sie den Verfügbarkeits-Check. Auf der Karte sehen Sie, in welchen Bereichen Nahwärme in Hard verfügbar ist.

Die perfekte Wärmelösung für Ihren Haushalt

Herzstück der neuen Energiezentrale sind zwei Hochtemperatur-Wärmepumpen mit einer thermischen Gesamtleistung von 5.000 Kilowatt. Sie nutzen das gereinigte Abwasser der ARA Hofsteig als Wärmequelle und werden mit Strom betrieben. So kann ein großer Teil des Wärmebedarfs der Kund:innen über die Wärmepumpen bereitgestellt werden. Das bestehende Spitzenlast- und Backupsystem wird modernisiert und in die neue Infrastruktur integriert, um eine zuverlässige Versorgung jederzeit sicherzustellen.

Das Nahwärmenetz wird in mehreren Ausbaustufen von 7.500 m auf rund 15.800 m erweitert, und die Wärmeproduktion wird insgesamt auf 20 GWh erhöht. Dadurch können künftig noch mehr Kund:innen zuverlässig mit Nahwärme versorgt werden. Mit dem Ausbau wird die Wärmeversorgung im Gemeindegebiet der Marktgemeinde Hard weiterentwickelt und langfristig abgesichert.

Drohnenaufnahme von Heizwerk Hard

In 3 Schritten zum Nahwärmeanschluss

Sie haben Interesse an einem Nahwärmeanschluss in Hard? So können Sie zu Nahwärme wechseln:

  • 1. Unverbindliche Anfrage stellen

    Kontaktieren Sie uns. Wir prüfen, ob Sie im Versorgungsgebiet liegen und melden uns mit allen relevanten Informationen. 

  • 2. Planung, Angebot und Vertrag

    Wenn Ihr Gebäude ans Nahwärmenetz angeschlossen werden kann, erhalten Sie ein Angebot. Bei Bedarf besuchen wir Sie zur Planung, klären offene Fragen und schließen den Vertrag ab.

     

  • 3. Bauarbeiten, Installation und Inbetriebnahme

    Wir verlegen auf Ihrem Grundstück die Rohre. Anschließend montiert ein:e Installateur:in im Haus die Wärmeübergabestation. Die alte Heizung wird demontiert. Ab jetzt beziehen Sie regionale Nahwärme! 

Tarifinformation

  • Heizwerk Hard

    Versorgung durch Nahwärme

    • Verbrauchspreis pro kWh
      10,16 ct
      8,47 ct netto
    • Jährlicher Grundpreis pro kWh Anschlussleistung
      55,12 €
      45,93 € netto
    • Messpreis pro Monat
      20,82 €
      17,35 € netto

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Nahwärme-Förderung

Informationen zu den aktuellen Fördermitteln für Nahwärme von Bund und Land erhalten Sie beim Energieinstitut Vorarlberg sowie in unserem Beratungsgespräch zur Nahwärme. 

Familie sitzt in Wohnzimmer auf Sofa und spielt mit Tablet

Nahwärme in Hard: Wir beraten Sie zu Ihrem Anschluss

Sie wünschen Informationen zum Nahwärmeanschluss? Wir beraten Sie umfassend zu baulichen Maßnahmen, Kosten und Förderangeboten.  

Nahwärme im Vergleich mit anderen Heizformen

Nahwärme bietet im Vergleich zu herkömmlichen Heizformen mehrere Vorteile:

  • Wärmeversorgung

    Nahwärme kann eine Alternative zu Öl- oder Gasheizungen sein. Die Wärme wird zentral erzeugt und über ein Leitungsnetz zu den angeschlossenen Gebäuden geliefert – abhängig vom jeweiligen Standort und dem eingesetzten Energieträger.

  • Einfache Technik

    Im Gegensatz zu Öl- oder Pelletheizungen benötigt Nahwärme keinen eigenen Heizkessel oder ein Brennstofflager im Haus. Das spart Platz und minimiert den Wartungsaufwand.

  • Kostenstabilität

    Die Betriebskosten sind oft stabiler als bei fossilen Brennstoffen, deren Preise stark schwanken können.

Häufige Fragen

Der Begriff Nahwärme bezeichnet die Wärmeversorgung eines kleineren Gebiets durch eine Energiezentrale, die sich nahe des zu versorgenden Gebiets befindet. Wasser wird in der Energiezentrale erwärmt und über ein verzweigtes Rohrleitungsnetz – das Nahwärmenetz – zu den Wärmabnehmern transportiert. Über einen Wärmetauscher, der sich in einer sogenannten Wärmeübergabestation befindet, wird die Wärme vom Nahwärmenetz auf das Heizungssystem des Wärmeabnehmers übertragen. Das abgekühlte Wasser fließt über den Rücklauf zurück zur Energiezentrale. 

Ob Nah- oder Fernwärme, entscheidet prinzipiell nur die Größe des versorgten Gebietes. Über die Art und Weise der Wärmeerzeugung kann man aufgrund der Bezeichnung Nah- oder Fernwärme keine Rückschlüsse ziehen. 

Alle Wärmnetze, an denen die illwerke vkw AG beteiligt ist, versorgen ihre Kunden mit Wärme aus erneuerbaren Energieträgern.

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Die im Heizwerk oder durch Abwärme erzeugte Wärme wird über das Wärmenetz in das Versorgungsgebiet gebracht. Die Leitungen zwischen Heizzentrale und großen Wärmeverbrauchern bilden die Grundstruktur des Wärmenetzes. 

Ob von diesem Basisnetz weiter abgezweigt wird, hängt davon ab, wie groß das Anschlussinteresse in den angrenzenden Gebieten ist. Das geplante Versorgungsgebiet und die bereits geplanten Haupt- und Nebentrassen können Sie auf den Websites der jeweiligen Heizwerke einsehen. Ob Sie an das Wärmenetz anschließen können, hängt in erster Linie davon ab, wo sich Ihr Gebäude befindet. 

  • Ihr Gebäude liegt direkt an der geplanten Trasse: Sie können an das Nahwärmenetz anschließen.
  • Ihr Gebäude liegt in der Nähe der geplanten Trasse: Nun kommt es darauf an, ob auch Ihre Nachbar:innen Interesse bekunden. Ob eine Abzweigung der Wärmetrasse realisiert werden kann, entscheidet nämlich eine wichtige Kennzahl – die Wärmedichte. Sie beschreibt, wie viel Wärmeenergie durch einen Meter der Wärmetrasse transportiert werden muss. Wenn mehrere Gebäude in Ihrer Straße ein Anschlussinteresse bekunden, wird es für uns möglich, die Abzweigung zu realisieren und auch Sie an das Nahwärmenetz anzuschließen! 

Vom Nahwärmenetz in der Straße wird die Hausanschlussleitung über Ihr Grundstück in den Heizungsraum verlegt und an die Wärmeübergabestation angeschlossen. Dafür ist eine Kernbohrung erforderlich, durch die die Hausanschlussleitungen (Vorlauf und Rücklauf) in das Gebäude geführt werden. Danach wird die Wand wieder wasserdicht verschlossen. 

Das heiße Wasser des Nahwärmenetzes wird mithilfe von Pumpen zu den Häusern transportiert (Vorlauf). Die Wärmeübergabestation enthält einen Wärmetauscher, der die Wärme auf den hausinternen Heizkreislauf überträgt. Das abgekühlte Wasser fließt zurück in das Nahwärmenetz zur Energiezentrale (Rücklauf). Über den Wasserdurchfluss und die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf wird mithilfe des in der Übergabestation integrierten Wärmemengenzählers die abgenommene Wärme ermittelt. 

Nach den Bauarbeiten wird die vom Betreiber des Wärmenetzes beauftragte Baufirma den vorherigen Zustand wieder bestmöglich herstellen. Sollten Sie Aufwertungen vornehmen wollen, sind die Kosten selbst zu tragen. 

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Kachelöfen, offene Kamine, Zusatzherde und Ähnliches können selbstverständlich weiter betrieben werden. Solaranlagen können in das System eingebunden werden. 

Nahwärme funktioniert auch für Niedrigtemperaturheizanlagen. Das Heizen mit Fußbodenheizung ist in der Regel problemlos möglich. Auch wenn über das Nahwärmenetz immer mindestens 70 °C anliegen, kann mithilfe eines Mischventils innerhalb des Heizungskreislaufs des Wärmeabnehmers die Heizungsvorlauftemperatur auf das gewünschte Niveau abgesenkt werden.

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Die Kosten für den Nahwärmeanschluss gliedern sich in laufende Kosten (Wärmelieferpreise) und einmalige Kosten (Anschlusskosten). 

Wärmelieferpreis
Die Wärmekosten setzen sich in der Regel aus einem verbrauchsabhängigen Arbeits- und einem jährlich fixen Grundpreis und Messpreis zusammen. Diese Preise unterscheiden sich je nach Projekt, eingesetzter Technik, Standortvoraussetzungen, Anschlussnehmer:innenzahl und Leitungslänge des Nahwärmenetzes. Der genaue Preis für Ihr Objekt wird Ihnen von Ihrem regionalen Nahwärmenetz gerne mitgeteilt. 

Anschlusskosten 
Im Zuge der Tiefbauarbeiten übernimmt in vielen Fällen der Betreiber des Nahwärmenetzes die Beauftragung der Leitungsverlegung ins Haus bis zur Übergabestation und die Installation der Übergabestation. Die Kosten werden beim Netzneubau gegen einen pauschalen Betrag in Rechnung gestellt und liegen meist weit unter den Anschaffungskosten für ein individuelles Heizsystem. 

Bei einem nachträglichen Anschluss an eine bestehende Trasse werden die Anschlusskosten individuell berechnet und den Anschlussnehmer:innen in Rechnung gestellt. Die Wärmeübergabestation bleibt im Eigentum des Betreibers, deshalb übernimmt dieser auch anfallende Kosten für Wartung und Reparaturen. Alles jenseits der Wärmeübergabestation fällt in die Zuständigkeit der Hauseigentümer:innen. So z. B. die Einbindung des hausinternen Heizkreislaufs (Neuanbindung an die Übergabestation). 

Bei einem Kostenvergleich mit fossilen Heizungen gilt zu beachten: Durch einen Anschluss an die Nahwärme wird ein einmaliger Anschlusskostenbeitrag fällig, Reparaturen sowie der Austausch der Übergabestation übernimmt die Betreibergesellschaft. Neuinvestitionen, Kosten für Kaminkehrer:innen und Wartungskosten für einen Heizkessel fallen für Sie damit in Zukunft dauerhaft weg. Auch Ihre Stromkosten reduzieren sich deutlich. Die jährlichen Gesamtkosten sind stark konkurrenzfähig mit den Kosten einer Ölheizung – gemessen an der Preisentwicklung von Heizöl in den letzten zwei bis drei Jahren. 

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Der Betreiber des Wärmenetzes garantiert Ihnen die Wärmelieferung zu jeder Zeit. Die Konzepte sehen die Installation von mehreren Grund- und Spitzenlastkesseln vor, sodass auch bei Wartungsarbeiten oder Störungen eines Kessels genug Wärmeleistung durch die anderen Heizanlagen erzeugt werden kann. Zudem werden Pufferspeicher installiert, die für zusätzliche Sicherheit sorgen. Sollte es dennoch einmal schwerwiegendere Probleme geben, wird die Versorgung über eine mobile Heizungsanlage sichergestellt.
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Der Betreiber des Netzes ist für die Wartung der Leitungen bis zur Übergabestation und für die Wartung der Übergabestation selbst verantwortlich. Für das hausinterne Heizungsnetz sind Sie als Eigentümer:in verantwortlich.
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Ihr bestehende Wärmeliefervertrag bleibt gültig. Die illwerke vkw AG tritt als Rechtsnachfolgerin in den Vertrag ein und übernimmt alle Rechte und Pflichten.  
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Für Sie als Kund:in ändern sich lediglich die Ansprechpersonen.

Gerne sind wir per E-Mail oder telefonisch erreichbar: 

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Die Preise werden gemäß dem bestehenden Wärmeliefervertrag fortgeführt. 
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Nein, es besteht kein Sonderkündigungsrecht. Es gelten die Bestimmungen gemäß dem Wärmelieferungsvertrag.