1. Unverbindliche Anfrage stellen
Kontaktieren Sie uns. Wir prüfen, ob Sie im Versorgungsgebiet liegen und melden uns mit allen relevanten Informationen.
Im Rahmen des Projekts Nahwärme Hard 2.0 entsteht auf dem Gelände der ARA Hofsteig eine moderne Energiezentrale, die die Erzeugung, Speicherung und Verteilung der Wärme übernimmt. Die neue Energiezentrale ist leistungsfähig und auf einen verlässlichen Betrieb ausgelegt und steht damit im Einklang mit der Wärmestrategie der illwerke vkw AG.
Entscheiden Sie sich für gemütliche Wärme und Warmwasser per Nahwärme von vkw.
Nahwärme wird zentral erzeugt und über ein Leitungsnetz zu den angeschlossenen Gebäuden geliefert. Je nach Standort kommen dafür unterschiedliche Energieträger und auch industrielle Abwärme zum Einsatz.
Bei Nahwärme wird Ihr Haus zuverlässig mit Wärme versorgt. Es bedarf keiner weiteren Investitionen, Wartungen oder Kaminkehrer:innenaufträge.
Der Anschluss ans Nahwärmenetz ist schnell erledigt, bestehende Heizkörper und Leitungen können häufig einfach weitergenutzt werden.
Machen Sie den Verfügbarkeits-Check. Auf der Karte sehen Sie, in welchen Bereichen Nahwärme in Hard verfügbar ist.
Sie haben Interesse an einem Nahwärmeanschluss in Hard? So können Sie zu Nahwärme wechseln:
Sie wünschen Informationen zum Nahwärmeanschluss? Wir beraten Sie umfassend zu baulichen Maßnahmen, Kosten und Förderangeboten.
Nahwärme bietet im Vergleich zu herkömmlichen Heizformen mehrere Vorteile:
Nahwärme kann eine Alternative zu Öl- oder Gasheizungen sein. Die Wärme wird zentral erzeugt und über ein Leitungsnetz zu den angeschlossenen Gebäuden geliefert – abhängig vom jeweiligen Standort und dem eingesetzten Energieträger.
Im Gegensatz zu Öl- oder Pelletheizungen benötigt Nahwärme keinen eigenen Heizkessel oder ein Brennstofflager im Haus. Das spart Platz und minimiert den Wartungsaufwand.
Die Betriebskosten sind oft stabiler als bei fossilen Brennstoffen, deren Preise stark schwanken können.
Wir betreiben mehrere Nahwärme-Kraftwerke im ganzen Land, alleine oder in Partnerschaften. Zudem prüfen wir regelmäßig durch Machbarkeitsstudien neue Konzepte zur Realisierung neuer Nahwärmeangebote in Vorarlberg.
Attraktive Einspeisevergütungen für PV-Anlagenbesitzer:innen.
Der Begriff Nahwärme bezeichnet die Wärmeversorgung eines kleineren Gebiets durch eine Energiezentrale, die sich nahe des zu versorgenden Gebiets befindet. Wasser wird in der Energiezentrale erwärmt und über ein verzweigtes Rohrleitungsnetz – das Nahwärmenetz – zu den Wärmabnehmern transportiert. Über einen Wärmetauscher, der sich in einer sogenannten Wärmeübergabestation befindet, wird die Wärme vom Nahwärmenetz auf das Heizungssystem des Wärmeabnehmers übertragen. Das abgekühlte Wasser fließt über den Rücklauf zurück zur Energiezentrale.
Ob Nah- oder Fernwärme, entscheidet prinzipiell nur die Größe des versorgten Gebietes. Über die Art und Weise der Wärmeerzeugung kann man aufgrund der Bezeichnung Nah- oder Fernwärme keine Rückschlüsse ziehen.
Alle Wärmnetze, an denen die illwerke vkw AG beteiligt ist, versorgen ihre Kunden mit Wärme aus erneuerbaren Energieträgern.
Die im Heizwerk oder durch Abwärme erzeugte Wärme wird über das Wärmenetz in das Versorgungsgebiet gebracht. Die Leitungen zwischen Heizzentrale und großen Wärmeverbrauchern bilden die Grundstruktur des Wärmenetzes.
Ob von diesem Basisnetz weiter abgezweigt wird, hängt davon ab, wie groß das Anschlussinteresse in den angrenzenden Gebieten ist. Das geplante Versorgungsgebiet und die bereits geplanten Haupt- und Nebentrassen können Sie auf den Websites der jeweiligen Heizwerke einsehen. Ob Sie an das Wärmenetz anschließen können, hängt in erster Linie davon ab, wo sich Ihr Gebäude befindet.
Vom Nahwärmenetz in der Straße wird die Hausanschlussleitung über Ihr Grundstück in den Heizungsraum verlegt und an die Wärmeübergabestation angeschlossen. Dafür ist eine Kernbohrung erforderlich, durch die die Hausanschlussleitungen (Vorlauf und Rücklauf) in das Gebäude geführt werden. Danach wird die Wand wieder wasserdicht verschlossen.
Das heiße Wasser des Nahwärmenetzes wird mithilfe von Pumpen zu den Häusern transportiert (Vorlauf). Die Wärmeübergabestation enthält einen Wärmetauscher, der die Wärme auf den hausinternen Heizkreislauf überträgt. Das abgekühlte Wasser fließt zurück in das Nahwärmenetz zur Energiezentrale (Rücklauf). Über den Wasserdurchfluss und die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf wird mithilfe des in der Übergabestation integrierten Wärmemengenzählers die abgenommene Wärme ermittelt.
Nach den Bauarbeiten wird die vom Betreiber des Wärmenetzes beauftragte Baufirma den vorherigen Zustand wieder bestmöglich herstellen. Sollten Sie Aufwertungen vornehmen wollen, sind die Kosten selbst zu tragen.
Kachelöfen, offene Kamine, Zusatzherde und Ähnliches können selbstverständlich weiter betrieben werden. Solaranlagen können in das System eingebunden werden.
Nahwärme funktioniert auch für Niedrigtemperaturheizanlagen. Das Heizen mit Fußbodenheizung ist in der Regel problemlos möglich. Auch wenn über das Nahwärmenetz immer mindestens 70 °C anliegen, kann mithilfe eines Mischventils innerhalb des Heizungskreislaufs des Wärmeabnehmers die Heizungsvorlauftemperatur auf das gewünschte Niveau abgesenkt werden.
Wärmelieferpreis
Die Wärmekosten setzen sich in der Regel aus einem verbrauchsabhängigen Arbeits- und einem jährlich fixen Grundpreis und Messpreis zusammen. Diese Preise unterscheiden sich je nach Projekt, eingesetzter Technik, Standortvoraussetzungen, Anschlussnehmer:innenzahl und Leitungslänge des Nahwärmenetzes. Der genaue Preis für Ihr Objekt wird Ihnen von Ihrem regionalen Nahwärmenetz gerne mitgeteilt.
Anschlusskosten
Im Zuge der Tiefbauarbeiten übernimmt in vielen Fällen der Betreiber des Nahwärmenetzes die Beauftragung der Leitungsverlegung ins Haus bis zur Übergabestation und die Installation der Übergabestation. Die Kosten werden beim Netzneubau gegen einen pauschalen Betrag in Rechnung gestellt und liegen meist weit unter den Anschaffungskosten für ein individuelles Heizsystem.
Bei einem nachträglichen Anschluss an eine bestehende Trasse werden die Anschlusskosten individuell berechnet und den Anschlussnehmer:innen in Rechnung gestellt. Die Wärmeübergabestation bleibt im Eigentum des Betreibers, deshalb übernimmt dieser auch anfallende Kosten für Wartung und Reparaturen. Alles jenseits der Wärmeübergabestation fällt in die Zuständigkeit der Hauseigentümer:innen. So z. B. die Einbindung des hausinternen Heizkreislaufs (Neuanbindung an die Übergabestation).
Bei einem Kostenvergleich mit fossilen Heizungen gilt zu beachten: Durch einen Anschluss an die Nahwärme wird ein einmaliger Anschlusskostenbeitrag fällig, Reparaturen sowie der Austausch der Übergabestation übernimmt die Betreibergesellschaft. Neuinvestitionen, Kosten für Kaminkehrer:innen und Wartungskosten für einen Heizkessel fallen für Sie damit in Zukunft dauerhaft weg. Auch Ihre Stromkosten reduzieren sich deutlich. Die jährlichen Gesamtkosten sind stark konkurrenzfähig mit den Kosten einer Ölheizung – gemessen an der Preisentwicklung von Heizöl in den letzten zwei bis drei Jahren.
Für Sie als Kund:in ändern sich lediglich die Ansprechpersonen.
Gerne sind wir per E-Mail oder telefonisch erreichbar: