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Kraftwerk Ebensand

Am hinteren Ende der Rappenlochschlucht ging zur Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie das Kraftwerk Ebensand in Betrieb.

Kraftwerk Ebensand
Am hinteren Ende der Rappenlochschlucht ging zur Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie das Kraftwerk Ebensand in Betrieb. 1905 übernahm die Firma Jenny & Schindler - aus der später die VKW hervorging - das Elektrizitätswerk Ebensand.

Technische Daten  
Maschinengruppen Zwei Maschinengruppen
Eine horizontalachsige Maschinengruppe mit:
  • eindüsiger Peltonturbine
  • Generator
Eine horizontalachsige Maschinengruppe mit:
  • zweidüsiger Peltonturbine
  • Generator
Fallhöhe 174 m
Engpassleistung im Turbinenbetrieb 1,8 MW
Drehzahl Maschinengruppe 1: 600 U/min
Maschinengruppe 2: 500 U/min
Generator-Nennspannung Maschinengruppe 1: 11,5 kV
Maschinengruppe 2: 3,2 kV
Generator-Nennleistung Maschinengruppe 1: 2 MVA
Maschinengruppe 2: 0,3 MVA
Inbetriebnahme 1899

 

Weg des Wassers

Das Elektrizitätswerk Ebensand ist als Laufkraftwerk ohne Speicher angelegt und bezieht sein Wasser aus der Dornbirnerach.

Beim "Schanerloch" wird das Wasser gefasst und über einen 2 km langen Triebwasserstollen zum Ausgleichbecken geleitet.

Von dort gelangt das Wasser über eine 450 m lange Druckrohrleitung zu den Turbinen des Krafthauses Ebensand, wo es über zwei Maschinensätze abgearbeitet wird.

Die idyllische Lage des Kleinkraftwerkes Ebensand zieht jedes Jahr viele Wanderer an, die bei Ausflügen ins Rappenloch die Landschaft genießen.